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Liebe Mitglieder, Mitarbeiter und Freunde von Familia Austria!

Unsere Schrift Nr. 3 ist erschienen.
"Catalogus Chirurgorum - Die Prüfungsprotokolle der Wundärzte an der Universität Wien 1752 - 1822" ist die Transkription dieser nicht im Internet verfügbaren Matrikel mit den Namen von über 4.000 Chirurgen aus allen Teilen der habsburgischen Länder (Böhmen, Mähren, Österreichisch Schlesien, Nieder- und Oberösterreich, Steiermark, Kärnten, Krain, Küstenland, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Ungarn, Siebenbürgen, Galizien, Vorderösterreich usw.) und darüber hinaus (Schwaben, Franken, Preußen, Sachsen, Bayern, Württemberg, Pfalz und andere Reichsterritorien, sowie aus der Schweiz, dem damaligen Polen usw.).

Fachartikel von Frau DDr. Marianne Acquarelli und Frau Dr. Daniela Angetter erläutern die Ausbildung und die praktische Arbeit der Wundärzte.

Diese Chirurgen, oft auch als Wundärzte, Bader usw. bezeichnet, gehörten vielen verschiedenen Konfessionen an, neben Katholiken gab es auch Lutheraner, Reformierte, Juden und Orthodoxe.

Chirurgen waren Handwerker mit eigenen Zünften. Sie waren die Vorläufer der praktischen Ärzte, ließen zur Ader, versorgten äußere Wunden und Knochenbrüche, behandelten Verbrennungen, Wucherungen, Hämorrhoiden, Brüche (Hernien), grauen Star ("Starstich") und Krampfadern, zogen Zähne ("Zahnbrecher"), renkten Gelenke ein, amputierten Gliedmaßen und stellten auch Prothesen her.
Manche entfernten sogar Blasensteine und wagten sich an Darmoperationen. 
Die wenigen studierten Ärzte widmeten sich damals der "Inneren Medizin" und verordneten Arzeneien und Kuren.

Maria Theresia ordnete an, daß diese handwerklichen Chirurgen zusätzlich auch eine kurze akademische Ausbildung absolvieren - und darüber ein Rigorosum ablegen mußten. Das war dann bis 1875 so.
Danach gab es nur mehr die universitäre Ausbildung der Ärzte. Aber erst 1937 beendete der letzte handwerkliche Chirurg in Österreich seine Tätigkeit und ging in Pension.

 

Sie finden das Inhaltsverzeichnis, das Vorwort, den einführenden Artikel von Herrn Dr. Weber und die Autorenbeschreibung hier:
https://www.familia-austria.at/index.php/schriftenreihe/1187-band-nr-3-catalogus-chirurgorum-die-pruefungsprotokolle-der-wundaerzte-an-der-universitaet-wien-1752-1822-von-dr-alexander-weber 

 

Bezugsmöglichkeiten:

1. Vereinsmitglieder im Oktober 2017 (mit bezahltem Beitrag) erhalten dieses Heft kostenlos.

Sie können es bei allen Forschertreffen in unserer Bibliothek, Ortliebgasse 3a, Wien-Hernals
abholen.
z.B. am Montag, 9. Oktober 2017 von 17-19 Uhr bei unserem 61. Forschertreffen

Selbstverständlich kann man bei diesen Gelegenheiten auch die anderen Schriften unserer Schriftenreihe abholen bzw. erwerben.
https://www.familia-austria.at/index.php/schriftenreihe

Mitgliedern, die weit außerhalb von Wien leben oder dieses Heft aus anderen Gründen nicht abholen können, senden wir es auch per Post zu.
Die Versandspesen dafür muß der Empfänger tragen (eine Zahlungsanweisung=Erlagschein liegt der Sendung bei).
Versandspesen: nach Österreich: 3,50 Euro, in die EU: 7,90 Euro

Spenden (zur Auflage weiterer Schriften) sind natürlich erbeten.

Bestellungen bitte an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. Betreff: Schrift Nr. 3,
bitte die Mitgliedsnummer angeben

Diese Möglichkeit ist bis zum 31. Jänner 2018 befristet.

 

2. Nichtmitglieder, sowie Mitglieder, die ein weiteres Exemplar wünschen:

Heftpreis: Mindestspende 18 Euro + Versandspesen (siehe oben) mittels Vorauskassa.

Bitte Heftpreis und Versandspesen auf unser Vereinskonto einzahlen und die korrekte Postanschrift an
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , Betreff: Schrift Nr. 3, mitteilen:
 

FAMILIA AUSTRIA
Kennwort: Schrift Nr. 3
Volksbank Wien AG
IBAN: AT12 4300 0408 1340 5004
BIC: VBOEATWW

Auch hier ist eine Abholung und Barzahlung während obenstehender Ausgabetermine möglich, ebenso bei den folgenden Forschertreffen. 

Mit freundlichen Grüßen
Der Vereinsvorstand
Elisabeth Brunner, Dr. Peter Haas, Günter Ofner und Dr. Alexander Weber