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IGAL – Interessengemeinschaft Ahnenforscher Ländle

Der Verein IGAL wurde 2002 gegründet und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem aktiven Verein von derzeit 146 Mitgliedern entwickelt. Gegründet von eine Gruppe Lustenauer gehören dem Verein heute mehr Mitglieder vor allem aus ganz Vorarlberg so wie allen umliegenden Ländern an. Deshalb hat der Verein auch im Februar des Jahres 2009 seinen Namen von Interessengemeinschaft Ahnenforscher Lustenau auf Interessen-gemeinschaft Ahnenforscher Ländle geändert. Regelmäßige monatliche Treffen mit regem Diskussionsaustausch, sowie diverse Fortbildungsmöglichkeiten und Präsentationen von Publikationen unserer Mitglieder bilden die Grundlage unseres Vereins. Zwischenzeitlich haben wir auch begonnen, vereinzelt Treffen in den einzelnen Regionen Vorarlbergs durchzuführen, um den Zusammenhalt der Ahnenforscher aus dem ganzen Lande zu stärken. Ergänzt werden unser Aktivitäten auch von Ausstellungen, die wir immer wieder vermehrt vorgenommen haben und dabei schöne Erfolge erzielen durften. So z.b. geschehen auf der letzten Dornbirner Frühjahrsmesse – siehe beiliegende Datei. Wir haben rege Kontakte zu unseren Nachbarn in Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz und dürfen immer wieder Forscher aus diesen Ländern auf unseren Stammtischen begrüßen. Wir sind immer wieder Ansprechpartner für Familienforscher auf der Suche nach ihren Vorfahren und da die Vorarlberger ein sehr weitgereistes und auswanderungswilliges Völklein waren, kommen diese Anfragen aus den ganzen Welt – ganz besonders aus dem Elsaß und aus Amerika. Wir sind stets bemüht zu helfen und freuen uns immer wieder, wenn wir Hilfe zu Familienverknüpfungen geben können.

Kontakt:
IGAL
Postfach 185
A - 6890 Lustenau
Tel. 02243/37197

e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! email
homepage: http://www.igal.at

 

Pressemitteilung für den Bayrischen Verein für Familienforschung:

AUF DEN SPUREN UNSERER VORFAHREN

Familienforschung in Vorarlberg – Ausstellung vom 2. bis 5. April 2009 während der Dornbirner Frühjahrsmesse.

Ahnenforschung gilt gemeinhin immer noch als Hobby für Sonderlinge älteren Semesters, die ihre Enkelkinder mit Stammbäumen beglücken wollen. Unter diesem Vorzeichen konnte man gespannt sein, wie die Sonderschau „auf den Spuren unserer Vorfahren“ während der Dornbirner Frühjahrsmesse vom 2. bis 5. April 2009 angenommen werden würde. Die "Interessens¬gemeinschaft Ahnen¬forscher Ländle" (IGAL) aus Vorarlberg verwandelte kurzum die Messehalle 14 in einen Marktplatz und Informationsbörse für Laien und Fachleute der Familienforschung. In diesen Tagen konnte der IGAL-Vorstand, bei ihrem Messe-Resümee, ein überaus positives Fazit ziehen. Selbst der Bürgermeister von Dornbirn bedankte sich nach der Messe mit einem Präsent für die erfolgreiche Ausrichtung dieser Sonderschau.

Die zahlreichen Aussteller rund um die Genealogie, zu denen auch der Bayrische Verein für Familienforschung zählte, waren mit der Qualität der Messe-Gespräche sehr zufrieden, aber auch die Besucher äußerten sich positiv zu dem umfangreichen Themen-Angebot. Diejenigen, die aus Neugierde diese Sonderschau aufsuchten und solche, die sich ganz zufällig in diese Messehalle verirrten, erhielten kompetente Antworten zu allen, auch ihrer teils laienhaft gestellten Fragen. So gab es aber auch einige Besucher, die im Anschluss nachdenklich über das Nachsinnen ihrer eigenen Familiengeschichte und deren Vorfahren die Sonderschau wieder verließen.

Der Samstag, 4. April 2009, wurde zu einem großen Familienforschertreffen aller partnerschaftlich zusammenarbeitenden Vereine und Gruppierungen. Die IGAL lud ein und so konnte Herbert Heuß vom IGAL-Vorstand, Mitglieder der Stammtische der Bayrischen Familienforschung sowie Mitglieder des Arbeitskreises Familienforschung aus Leutkirch und neben IGAL-Mitgliedern auch Vertreter aus der Schweiz und aus Liechtenstein begrüßen.

Mit einem neuen Intro-Film über die IGAL begann Herbert Heuß im Foyer der Messehalle die Informationsrunde, bevor er dann alle Gäste zu einem Rundgang durch die Messehalle einlud.

Stammbäume, Stadt-Archive, Bilddokumente, historische Bücher und umfangreiche Forschungs-Angebote wurden dabei vorgestellt und so spannte sich der Forscherbogen von Augsburg, über Vorarlberg bis nach Liechtenstein. Johann Gunz, der Obmann der IGAL, begrüßte im Anschluss an den Rundgang, ebenfalls alle Anwesenden und nach einem kurzen individuellen Messe-Rundgang ging es im vollbesetzten Linienbus der Dornbirner Verkehrsbetriebe zu einer bemerkenswerten Informationsfahrt durch Dornbirn. Sonderbus und Fahrer wurden von Herbert Heuß organisiert und so wusste Dr. Bohle, ein exzellenter Kenner des historischen Dornbirns, mit seiner charmanten Art, unendlich viele Anekdoten über die besuchten historischen Stätten zu erzählen. Ob es im Gütle war, bei der Bohle berichtet, dass Kaiser Franz Josef I. von der dortigen Spinnerei, die erste Telephonverbindung Österreich-Ungarns feierlich in Betrieb genommen hat, oder sei es auch auf der Anhöhe, bei der mit dem Blick auf Dornbirn er das frühere Leben in den Straßen lebendig werden ließ.

Bei einem abschließenden Kaffeebesuch in einer Gaststätte in der Nähe der Messehallen, blieb nochmals genügend Zeit, um in zahlreichen Privatgesprächen neue Kontakte unter den Familienforschern zu knüpfen und auch die „Unerfahrenen“ wurden dort im vertraulichen Gespräch wichtige Tipps über das weitere Vorgehen bei Ihren Forschungen vermittelt.

Besonderer Dank gilt im Nachhinein der Interessens¬gemeinschaft Ahnenforschung Ländle, IGAL, für ihr großes Engagement bei der Durchführung der Sonderschau während dieser Dornbirner Messe. Sie haben es erstmals gewagt, eine derartige Veranstaltung durchzuführen und es bleibt zu hoffen, dass alle Beteiligten sich für eine Weiterführung solcher öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen einsetzen. (pm)

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