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Wie es dazu kam

Mit der wachsenden Zahl an Jahrgängen der Wiener Zeitung (WZ) bei ANNO im Herbst 2007 wuchs auch das Interesse der Genealogenszene an dieser neuen Quelle. Besonders in der genealogischen Mail-Liste für Österreich http://list.genealogy.net/mm/listinfo/austria-l extlinkwurden immer mehr Forscher darauf aufmerksam und begannen die ANNO-Seiten zu durchsuchen. Kannte man das konkrete Sterbedatum oder zumindest den Sterbemonat, dann war das oft von Erfolg gekrönt. Kannte man aber nur das Sterbejahr, dann mußte man schon ca. 360 Zeitungsausgaben durchsuchen und war auch dieses unbekannt, dann scheiterte die Suche meist endgültig an der Masse der Zeitungsseiten. Manche Forscher gingen daher dazu über, Forscherkollegen in der Mail-Liste um Zufallsfunde zu ihren Namen zu ersuchen. Daraufhin begannen Frau Claudia Weck (11. Nov. 2007) und bald auch Frau Renate Fennes und Frau Eveline Frank damit, Listen mit solchen Zufallsfunden gesuchter Namen aus der WZ in der Austria-Mail-Liste zu veröffentlichen. Die wachsende Zahl dieser Listen warf neue Fragen auf. Am 20. Dezember 2007 schlug daher Herr Dipl.-Ing. Kurt M. Mravlag in der Austria-Liste vor, diese Zufallsfunde in einer Excel-Tabelle zu sammeln und Frau Liane Falzboden regte daraufhin an, diese Tabelle auch im Netz zugängig zu machen. Knapp vor Mitternacht des selben Tages regte schließlich Herr Günter Ofner an, die Sterbemeldungen aus der WZ 1703-1884 gemeinsam abzuschreiben, stellt ein erstes Konzept dafür in die Austria-Mail-Liste und bot seine Mitarbeit als Koordinator an. Sein Beitrag begann mit den Worten „Ich möchte die Anregung von Herrn Mravlag aufgreifen und unterstützen. Eine Datei aller Todesmeldungen in der Wiener Zeitung wäre eine wichtige und äußerst hilfreiche Sache. Keiner kann das alleine schaffen, zusammen aber kann das allmählich Wahrheit werden. Ich weiß schon, nicht alle Sterbefälle in Wien wurden in der WZ veröffentlicht und sicher sind viele Falschinformationen und Fehler dabei. Trotzdem: Sowohl für Forschungen in Wien, wie für solche im gesamten Österreich-Ungarn (wegen der Herkunftsangaben) wäre das eine tolle Quelle. Findet man einen Gesuchten, kann man in den zuständigen Pfarrmatriken weitersuchen. Besonders für die Zeit vor dem Beginn der Adreßbücher Lehmann (1859) wäre das praktisch gesehen die einzige Möglichkeit Sterbefälle in Wien zu finden, ohne alle ca. 100 Pfarren zu durchsuchen.“